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Arbeitsfelder

Mit rund 6.500 Mitarbeitenden in den sechs Arbeitsbereichen Altenhilfe, Behindertenarbeit Wohnen, Behindertenhilfe Arbeit, Kliniken, Pädagogische Arbeit und Hospizarbeit gehört das Ev. Johanneswerk zu den großen diakonischen Unternehmen in Europa. Daneben ist das Johanneswerk in Zusammenarbeit mit den Kirchenkreisen Bielefeld und Wittgenstein in der offenen diakonischen Arbeit tätig. Die Verwaltung des Werks mit den Zentralen Bereichen und der proService GmbH hat ihren Sitz in Bielefeld.

Altenhilfe
Insgesamt betreibt das Johanneswerk mehr als 30 vollstationäre Alteneinrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen, darüber hinaus Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Wohnprojekte und Begegnungszentren. Über 3.400 Mitarbeitende betreuen hier mehr als 3.500 Menschen und ermöglichen ihnen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben im Alter. Ein besonderes Augenmerk des Johanneswerks liegt auf den Herausforderungen der Zukunft: Moderne Wohnformen sind auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten – alte und pflegebedürftige Menschen können hier das Leben inmitten einer Gemeinschaft gestalten und bei Bedarf Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.

Das 2014 als Tochter des Johanneswerks gegründete Alters-Institut forscht und entwickelt rund um die Versorgung alter Menschen mit Hilfebedarf. Ziel der Forschungsarbeit ist es, praxisgerechte Konzepte zu entwickeln, die richtungsweisend für die zukünftige Versorgung von Hilfe- und Pflegebedürftigen sind.

Behindertenhilfe Wohnen
Der räumliche Schwerpunkt der Behindertenhilfe des Ev. Johanneswerks liegt im Ruhrgebiet und im Märkischen Kreis. In acht Wohnverbünden mit vielen individuell kombinierbaren Angeboten betreut es rund 1.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Deren Rechte und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einzufordern, zu verteidigen und zu unterstützen, ist erklärtes Ziel. Deshalb orientieren sich die Angebote immer an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen.

Behindertenhilfe Arbeit
In den Märkischen und den Altenbochumer Werkstätten beschäftigt das Johanneswerk etwa 1.000 Menschen mit Behinderung. An insgesamt acht Standorten bietet es vielfältige Arbeits- und Berufsbildungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Eingliederung der Menschen in das Arbeitsleben – und damit auch in die Gesellschaft. Jeder Beschäftigte erhält hier einen Arbeitsplatz, der seinen ganz persönlichen Fähigkeiten entspricht. Die Arbeitsbedingungen und die arbeitsausgleichenden Angebote fördern Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Persönlichkeitsentwicklung.

Kliniken
Das Ev. Johanneswerk betreibt in Bad Honnef und Bad Berleburg zwei Kliniken mit angeschlossenen Tageskliniken für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Psychiatrie. Gemeinsam handeln die Kliniken des Johanneswerks nach der Vision: Orte für heilsame Begegnungen – Menschen ins Gleichgewicht bringen.

Pädagogische Arbeit
Die Pädagogische Arbeit ist die geschichtliche Wurzel des Ev. Johanneswerks. Damals wie heute reagiert das Werk auf die Nöte von Kindern und Jugendlichen. Über 300 junge Menschen betreut es in ihrer individuellen Entwicklung – in stationären und teilstationären Einrichtungen, mit ambulanten Angeboten und in Kitas. Wertschätzend und liebevoll werden die Kinder und Jugendlichen auf ihrem manchmal schwierigen Weg begleitet. Auch Eltern und andere Erziehungsberechtigte erfahren Unterstützung und Beratung.

Hospizarbeit
Die qualifizierte Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehöriger ist dem Ev. Johanneswerk ein wichtiges Anliegen – ebenso wie der bewusste Umgang mit Tod und Trauer. Die Hospizarbeit gibt diesen Aufgaben einen angemessenen Rahmen. Neben der Unterstützung im häuslichen Umfeld bildet die Sterbebegleitung in stationären Einrichtungen den Schwerpunkt. Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer nehmen sich Zeit, entlasten Angehörige und helfen, Abschied zu nehmen. Auf ihre Aufgabe werden sie sorgfältig vorbereitet, während ihres Einsatzes professionell betreut und kontinuierlich fortgebildet.

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