Einrichtungen & Angebote finden

Philosophie

Die Beschäftigten stehen im Zentrum unserer Angebote, die sich an deren individuellen Wünschen und Kompetenzen orientieren. Die Leitaussagen „Teilhabe an Arbeit, Bildung & Qualifizierung und Assistenz“ umfassen das gesamte Spektrum unserer Arbeit in der beruflichen Rehabilitation.

Unsere Angebote erfüllen die Auflagen der Bundesagentur für Arbeit (HEGA 06/2010) und richten sich nach den gesetzlichen Grundlagen (§§ 42, 136 + 138 SGB IX) für Werkstätten für behinderte Menschen. Darüber hinaus wird die Palette und Qualität der Bildungs- und Arbeitsangebote regelmäßig überprüft und entsprechend der Ergebnisse verändert bzw. erweitert.

Als Werkstatt tragen wir zu der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft bei. Seit mehreren Jahren bereiten wir Beschäftigte, die dies wünschen und über entsprechende Kompetenzen verfügen, erfolgreich auf eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vor, vermitteln ihnen entsprechende Arbeitsplätze und begleiten sie auch vor Ort.

Folgende Leitideen sind die Grundlage für unsere Arbeit:

  • Wir respektieren und wertschätzen alle Beschäftigten unabhängig von ihrem Unterstützungsbedarf (Personenzentrierter Ansatz nach Rogers).
  • Wir setzen das Recht auf Selbstbestimmung innerhalb unserer Möglichkeiten um, Beschäftigte wirken entsprechend der Mitwirkungsverordnung für Werkstätten an Entscheidungsprozessen mit (Förderung der Selbstbestimmung §§ 1 + 9 SGB IX).
  • Beschäftigte als Menschen mit einer Einschränkung sind Experten in eigener Sache (Empowerment).
  • Die Mitarbeitenden aller Berufsgruppen assistieren den Beschäftigten fachlich fundiert und entsprechend ihrer Wünsche und den getroffenen Vereinbarungen (ebenfalls Empowerment).
  • Die Arbeitsangebote orientieren sich an den Kompetenzen und Wünschen der Beschäftigten (Teilhabe an Arbeit).

Unsere Leitideen haben neben der fachlichen auch eine theologische Dimension. Der Leitsatz der Inklusion „Es ist normal, verschieden zu sein.“ steht beispielsweise über dem Dialog zwischen Gott und Mose (2. Mose 4). Dieser hatte eine Sprachbehinderung, aber Gott beauftragte ihn nicht wegen, nicht trotz, sondern mit seiner Sprachbehinderung, sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten in die Freiheit zu führen.

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